Gott, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle ingegeben hat, wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Römerbrief Kap. 8, Vers 32
Nicht verschont – Jesus Christus, der Sohn Gottes Aus der Herrlichkeit und der innigen Gemeinschaft mit seinem Vater in unsere sündige Welt gesandt. Von seinem Volk abgelehnt und einem engsten Vertrauten verraten. Gefangen genommen, bespuckt, geschlagen, zu unrecht zum Tode verurteilt. Folter durch Geißelung und Kreuzigung. In den Stunden am Kreuz beladen mit der Schuld der Welt, selbst von Gott verlassen, den Zorn Gottes über unsere Sünde ertragend. Höllen-Qualen. Tod. Ein tragisches Fehlurteil? Aus Versehen? Definitiv nicht. Vor Erschaffung der Welt bereits vorgesehen, da Gott wusste, dass wir – seine Geschöpfe – nicht seinem heiligen Maßstab entsprechen werden. Seine Lösung zu unserem Problem.
Seht, mein Diener wird erfolgreich sein! Er wird sich erheben, wird emporgetragen und zu höchsten Ehren gelangen. Viele haben sich über sein Aussehen entsetzt, denn er war völlig entstellt und kaum noch als Mensch zu erkennen. Doch nun sind viele Völker überrascht, selbst Könige halten die Hand vor den Mund. Denn auf einmal sehen sie, was ihnen nie erzählt worden war, wovon sie nie etwas hörten, verstehen sie jetzt. Und an wem hat sich Jahwes Macht auf diese Weise gezeigt? Er wuchs vor ihm auf wie ein Spross, wie ein Trieb aus trockenem Grund. Er war weder stattlich noch schön. Er war unansehnlich, und er gefiel uns nicht. Er wurde verachtet, und alle mieden ihn. Er war voller Schmerzen, mit Leiden vertraut, wie einer, dessen Anblick man nicht mehr erträgt. Er wurde verabscheut, und auch wir verachteten ihn. Doch unsere Krankheit, er hat sie getragen, und unsere Schmerzen, er lud sie auf sich. Wir dachten, er wäre von Gott gestraft, von ihm geschlagen und niedergebeugt. Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält. Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz, und durch seine Striemen sind wir geheilt. Wie Schafe hatten wir uns alle verirrt; jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihm lud Jahwe unsere ganze Schuld auf. Er wurde misshandelt, doch er, er beugte sich und machte seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird, wie ein Schaf, das vor den Scherern verstummt, so ertrug er alles ohne Widerspruch. Durch Bedrückung und Gericht wurde er dahingerafft, doch wer von seinen Zeitgenossen dachte darüber nach? Man hat sein Leben auf der Erde ausgelöscht. Die Strafe für die Schuld meines Volkes traf ihn. Bei Gottlosen sollte er liegen im Tod, doch ins Steingrab eines Reichen legte man ihn, weil er kein Unrecht beging und kein unwahres Wort aus seinem Mund kam. Doch Jahwe wollte ihn zerschlagen. Er war es, der ihn leiden ließ. Und wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er leben und Nachkommen haben. Durch ihn gelingt der Plan Jahwes. Nach seiner Seelenqual sieht er das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Durch seine Erkenntnis wird mein Diener, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit bringen; und ihre Vergehen lädt er auf sich. Darum teile ich die Vielen ihm zu, und die Starken werden seine Beute sein, weil er sein Leben dem Tod ausgeliefert hat und sich unter die Verbrecher rechnen ließ. Dabei war er es doch, der die Sünden der Vielen trug und fürbittend für Verbrecher eintrat. (Jesaja 52,13-53,12)
(Die Jesaja-Rolle wurde 1947 in den Höhlen von Qumran gefunden und durch die Radiokarbonmethode (oder C14-Datierung) auf das zweite bis erste Jahrhundert v. Chr. datiert.)
Reich beschenkt – alle, die sein Geschenk annehmen Wenn wir unsere Sünden bekennen, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1Johannes 1,9) Doch denen, die ihn aufnahmen, verlieh er das Recht, Kinder Gottes zu sein. – Das sind die, die an seinen Namen glauben. (Johannes 1,12) Wer also mit dem Sohn Gottes verbunden ist, hat das Leben; wer nicht, hat es nicht. (1Joh 5,12) Denn ich bin sicher, dass die Leiden der jetzigen Zeit im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns sichtbar werden wird, überhaupt nicht ins Gewicht fallen. (Römer 8,18) Und ich sage euch: Bittet, und ihr werdet bekommen, was ihr braucht; sucht, und Ihr werdet finden, klopft an, und es wird euch geöffnet! Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. (Lukas 11,9-11)
Rechnen wir noch mit Gott?
Warum sollten wir? Geht es nicht auch ganz gut ohne ihn?
Wir leben im 21. Jahrhundert, haben uns als Menschheit und Gesellschaft weiter entwickelt und wissen viel besser, was gut für uns ist. Wir wünschen uns Glück, Erfolg, Liebe, Geborgenheit, Frieden und Sicherheit. Wir streben nach Anerkennung und Erfüllung im Job, haben Lust auf Abenteuer und Reisen und vieles mehr. Wir meinen, diese Ziele und Wünsche durch Freiheit, Beseitigung der Ungleichheit, Nachhaltigkeit, Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit usw. verwirklichen zu können.
Aber funktioniert das in der Realität? Die Welt zeichnet auch ein völlig anderes Bild: Angst vor Krieg, Terror und Gewalt, Armut, Ungerechtigkeit, Lügen, Egoismus, Ausgrenzung, Stress, Verzweiflung, Krankheit und Tod.
Wenn man auch meint, insgesamt gut ohne Gott auszu kommen, gibt man ihm interessanterweise oft die Schuld für die negativen Dinge im Leben. Es liegt möglicher-weise daran, dass wir seine Größe, Macht und Herrlichkeit völlig verkennen.Mit dem wahren alleinigen Gott und dem, was er uns durch sein Wort zu sagen hat, setzen wir uns leider nicht auseinander. Vermeintlich angestaubte Gebote oder gar die ca. 2000 Jahre alte Bibel haben uns heute nichts mehr zu sagen. Wir halten uns selbst für klug und sind damit zu Narren geworden. Wir verfehlen die Herrlichkeit Gottes durch unsere persönliche Schuld und die grundsätzliche Sünde, die existiert, seit es Menschen gibt. (Nachzulesen im Römerbrief, Kap. 1) Normalerweise müsste Gott uns den Rücken zukehren. Aber er liebt uns. Bis zu einem gewissen Grad nehmen wir diese Liebe gerne an. Aber auch hierbei haben wir unsere eigenen Vorstellungen, wie er sie zu zeigen hat. Wir wünschen uns eine schöne heile Welt mit allen Annehmlichkeiten und ohne Schwierigkeiten, wie eingangs beschrieben.
Eine solche Welt gab es tatsächlich. Nachdem Gott sie geschaffen hatte, war sie sehr gut. Es gab weder Leid noch Tod. Doch der Mensch traf seine Entscheidung gegen Gott. Und Gott liebt uns trotzdem. Schon vor Beginn der Welt hatte er den Entschluss gefasst, uns aus Sünde und Tod zu befreien. Er sandte seinen einzigen geliebten Sohn in diese Welt: Jesus Christus. Für viele ist er wohl eine besondere Persönlichkeit, nicht jedoch Gottes Sohn. Dabei hat er sich selbst als solcher vorgestellt. Er starb stellvertretend für uns, um uns die durch unsere Sünde zerstörte Beziehung zu Gott wieder herzustellen (Nähere Informationen dazu in den FAQs). Der Weg ist damit frei,zum Vaterhaus zurück-zukehren.GottmöchteunserVaterimHimmelsein. Nur in dieser Beziehung kommtunserHerz zur Ruhe, undunseren tiefsten Sehnsüchte können gestillt werden.
Nun muss sich jeder die Frage stellen: Nehme ich das Angebot, dass Gott mir persönlich macht, an? Bekenne ich meine Sünden vor ihm und überlasse ihm das Steuer meines Lebens? Die Welt wird deshalb nicht rosarot, aber ich lebe dann in der absoluten Gewissheit, dass ich in seiner Hand geborgen bin, ihn als Begleiter auf allen meinen Wegen erleben und das fantastische Ziel vor Augen haben darf: Eine unvorstellbar herrliche Ewigkeitin der Gegenwart Gottes. An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass es auch das Gegenteil davon gibt, einen Ort in der Ewigkeit ohne Gott, leider nicht nur für die schlimmsten Verbrecher, sondern für alle, die Sein Angebot nicht annehmen.
Weißt du, wie viel Sternlein stehen?
"Unter optimalen Sichtbedingungen auf der Erde ist es dem bloßen Auge möglich, zwischen 3000 und 6000 Sterne am Firmament zu erkennen. Dies erfordert jedoch außerordentlich klare Luft, den richtigen Zeitpunkt und eine minimale Menge an Luftverschmutzung. Viele Menschen sind erstaunt, wenn sie die Fülle an sichtbaren Sternen am Himmel wahrnehmen. Allerdings stellt selbst unsere Galaxie, die Milchstraße, lediglich einen winzigen Teil des Gesamten dar. Kann man also überhaupt sagen, wie viele Sterne im Universum existieren?
Selbst unter idealen Bedingungen sind die von der Erde aus sichtbaren Sterne lediglich ein winziger Bruchteil unserer Galaxie. Laut Schätzungen der US-Raumfahrtorganisation NASA existieren allein in unserer Milchstraße mindestens 100 Milliarden Sterne. Doch die Milchstraße selbst ist nur eine von etwa 200 Milliarden Galaxien. Aus diesem Grund vergleicht die europäische Raumfahrtorganisation Esa das Zählen von Sternen im Universum mit dem Zählen von Sandkörnern auf der Erde." (www.merkur.de/Bjarne Kommnick/30.06.2023)
Auch die Bibel vergleicht die Anzahl der Sterne mit der Menge an Sandkörnern an den Ufern der Meere (1Mo 22,17; Hebr 11,12)
Wir können also nicht ermessen, wie viele Sterne es tatsächlich gibt und damit, wie groß der Herr, unser Schöpfer, ist! Ja, es gibt tatsächlich einen Schöpfer, der im wahrsten Sinn des Wortes alles ins Leben gerufen hat und alles mit dem Wort seiner Macht trägt. (Psalm 33,9; Hebr 1,3) Schauen wir uns die Natur an: Das riesige Universum, kleinste Lebewesen im Meer, Pflanzen, Tiere, der menschliche Körper... Wie wunderbar ist alles aufeinander abgestimmt: Die Zusammensetzung der Luft, die Neigung der Erdachse, der richtige Abstand von der Erde zur Sonne, die Ozonschicht, die schädliche Strahlung blockiert, usw.
Er (der Herr) hat die Sterne alle gezählt und nennt sie alle mit Namen. Groß ist der Herr, gewaltig seine Kraft, unermesslich sein Verstand. (Psalm 147, Verse 4 und 5)
Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen bekannt, weil Gott es ihnen längst vor Augen gestellt hat. Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung. (Römerbrief Kapitel 1, Ver se 19 und 20)
Was machen wir mit diesen Erkenntnissen? Gehen wir achtlos darüber hinweg und schreiben es dem Zufall und Millionen von Jahren zu? Oder wenden wir uns an Gott, unseren Schöpfer, und seinen Sohn, Jesus Christus, und bestaunen das, was er geschaffen hat, und beten ihn letztendlich an?
Keine Chance mehr?
Ein Sprichwort sagt: Gib jedem Menschen eine zweite Chance, denn irgendwann brauchst du sie selber.
Es ist ein guter Gedanke, Nachsicht zu üben. Es fördert ein angenehmes Miteinander und lässt die Welt etwas weniger hart erscheinen. Aber wie verzweifelt kann man sein, wenn man wirklich keine Chance mehr hat, kein Licht am Ende des Tunnels sieht? Wenn die Fronten verhärtet sind, die Nachricht vom Arzt niederschmetternd, keine Möglichkeiten mehr gegeben sind, etwas gutzumachen? Wie furchtbar muss es sein, wenn man die große Chance nicht beachtet hat, die Gott uns gibt, um in der Ewigkeit in seiner Gegenwart sein zu dürfen? Wie schrecklich das Erwachen, wenn man erkennt, dass es keine Möglichkeit auf Veränderung mehr gibt, wenn man in der Sekunde des Todes ganz klar feststellt, dass der eigene Weg in die falsche Richtung ging, nicht zu Gott, weil man Jesus Christus außer Acht gelassen hat?
Keine Chance mehr gegen die Übermacht - in der Ehe - etwas gutzumachen - für die Freundschaft - auf dem Arbeitsmarkt - auf Heilung - auf Vergebung/Versöhnung...
Oben genannte Punkte können uns treffen, und es gibt nicht immer ein Happyend, wie wir es uns vorstellen. Aber gerade in solchen Situationen haben wir die Möglichkeit, über unser Leben und unsere Ewigkeit nachzudenken. In der Bibel spricht Gott zu uns Menschen. Er hat sich in Jesus Christus offenbart und uns Geschöpfen die Chance gegeben, mit ihm in Kontakt zu treten. Gott gibt uns eine zweite Chance, sozusagen im Hinblick auf das Kreuz von Golgatha. Dort hat sein Sohn für unsere Schuld bezahlt. Wir erhalten eine neue Chance, weil alles für uns vollbracht ist. Es geht nicht um Gegenseitigkeit wie in dem Sprichwort. Gott schenkt uns eine zweite Chance aus Gnade. Wir können sie uns nicht verdienen.
Wie können wir nun konkret diese Chance nutzen? Indem wir, wie die Bibel sagt, Buße tun und umkehren. Biblische Buße hat jedoch nichts mit dem Wort aus dem Volksmund zu tun. Es bedeutet, dass wir einsehen müssen, dass wir ohne Gott in die falsche Richtung gegangen sind. Umkehr bedeutet, dass wir Jesus Christus in allen Bereichen unseres Lebens die Herrschaft überlassen. Er ist der heilige, allmächtige und alles durchschauende Gott. Wer, wenn nicht er, ist in der Lage, unser Leben bestmöglich zu führen?
Vielmehr wissen wir: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen! Das alles ist Gottes Werk. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen. Ja, in der Person von Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. (2. Korintherbrief Kapitel 5, Verse 17 bis 19)
Was sind x-tausend Likes gegen die Tatsache, vollkommen geliebt zu werden?
Hinter der Suche nach Anerkennung steht oft der große Wunsch, bedingungslos angenommen und vollkommen geliebt zu werden. Niemand jedoch kann einen anderen Menschen derart lieben. Aber Gott kann – und will. Er sieht nicht auf das Äußere, sondern ins Herz. Allerdings ist es nicht so, dass unser Äußeres nicht passend wäre, das Problem liegt in unserem Herzen und unserer Einstellung ihm gegenüber. Das nennt die Bibel Sünde. Diese Sünde können wir nicht selbst aus der Welt schaffen, sie ist wie eine riesige unüberwindbare Kluft zwischen Gott und uns Menschen.
Da Gott seine Geschöpfe so sehr liebt, aber dennoch gerecht ist und nicht über Sünde hinwegsehen kann, hat er seinen Sohn stellvertretend für uns sterben lassen. Damit schaut er auf ihn, wenn er uns ansieht, und nicht auf unsere Schuld. Voraussetzung dafür ist, dass wir unsere Sünden bekennen. Dann ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit (1. Johannesbrief 1,9).
Wenn man diesen Umkehrschritt getan hat und ein Kind Gottes geworden ist, kann man sich in Gottes liebenden Arme fallen lassen. Man findet Annahme und Geborgenheit in einem Maß, von dem man nicht einmal zu träumen gewagt hat.
Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. Das ist das Fundament der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat. (1. Johannesbrief Kapitel 4, Verse 9 und 10)